Wie gefährlich sind Bienenstiche - Wilhelm Steiner

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Wie gefährlich sind Bienenstiche

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Die Biene hat ausgenommen Mensch und Bär kaum Feinde unter den Warmblütlern. Beim Warmblütler zieht sich die durch den Bienenstich erzeugte Wunde zusammen und der Stachel dringt, verankert durch die Widerhaken, immer tiefer in die Wunde ein. Je länger der Stachel mit der dazugehörenden Giftblase in der Wunde bleibt, desto mehr Gift kann in den Körper eindrinngen. Die Giftblase bei der Biene faßt kaum mehr als 0,3 mg Gift. In Österreich stirbt statistisch alle 10 Jahre ein Mensch durch einen Bienenstich. Die Wahrscheinlichkeit von einem Blitz getroffen zu werden, ist weit größer.

Die Biene läßt den Stachel mit dem Stachelapparat zurück und geht beim Stich an einem Warmblütler zugrunde.

Menschen die allergisch gegen Bienenstiche sind, sollen sich sofort in ärztliche Behandlung begeben. Calziumtabletten und Schutzimpfung schützen vor Unannehmlichkeiten.

Die Bienen können mit ihrem Stich nicht nur weh tun, sondern auch helfen. Dasselbe Gift wird erfolgreich zur Heilung verschiedener Krankheiten wie z.B. Rheumatismus, Neuralgie verwenndet.

Insekten, die hauptsächlichsten Feinde der Biene, haben einen Chitinpanzer. Die Einstichwunnde bleibt in ihrer Größe bestehen und die Biene kann den Stachel wieder herausziehen. Die Giftmenge reicht aus, um den Feind zu lähmen, oder zu töten.

Ein Trost für uns in Österreich: Die bei uns bewirtschaftete Bienenrasse "Carnica" ist wegen ihrer besonderen Sanftmut weltweit in Nachfrage.

Der Mensch ist der einzige Bewohner dieser Erde, der die Fähigkeit hat, zu unterscheiden, was für ihn und seine Mitbewohner gut oder abträglich ist. Er wäre (ist) in der Lage, die bestehende Natur so zu schützen und zu pflegen, daß ein Weiterbestehen ohne Schaden für alle Lebewesen gesichert ist. Die Pflege der Biene trägt in hohem Maße dazu bei!

 
 
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